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Die nordischen Abteilungen aller 3 Skiclubs SCM, SCW und SCK haben sich zusammengesetzt, um für die Trainingsgemeinschaft passende Winterkleidung für den Langlauf zu organisieren.
Dabei fiel die Wahl dann auf den Hersteller SWIX. Es wird eine …

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Biathlon – JWM in Otepää/ Estland. Endlich geht’s los!

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DSV-Team mit Tim Grotian gut in Estland angekommen; Vier Rennen in sechs Tagen bei sibirischer Kälte; Erstes Rennen des Mittenwalders am 27.02.2018.

DP Notschrei

DSV-Team am Flughafen in München ©www.biathlon-nachwuchs.de


Die lange, quälende Quali-Phase für die JWM verlangte den jungen Nachwuchsbiathleten im Jugend-/ Juniorenalter alles ab. Sie ist nunmehr seit dem letzten Deutschlandpokal am 11.02.2018 in Altenberg abgeschlossen. Damit liegt ein großer, anspruchsvoller Saisonteil auf höchstem nationalen und internationalen Niveau bereits hinter dem 20-jährigen Mittenwalder Tim Grotian. Seine Erfolge in der laufenden Saison können sich wahrlich sehen lassen:
IBU-Junior-Cup:
3. Platz Sprint Ridnaun/ITA am 16.12.2017
5. Platz Sprint Obertilliach/ AUT am 10.12.2017
Alpencup:
1. Platz Sprint Hochfilzen/AUT am 14.01.2018
3. Platz Sprint Oberhof/GER am 03.02.2018
5. Platz Sprint Oberhof/GER am 04.02.2018
Deutschlandpokal:
1. Platz Verfolgung Notschrei/GER am 07.01.2018
1. Platz Sprint Hochfilzen/GER am 14.01.2018
1. Platz Verfolgung Altenberg/GER am 11.02.2018
2. Platz Sprint Oberhof/GER am 03.02.2018
2. Platz Massenstart Altenberg/GER am 10.02.2018
Siehe dazu auch:
Zoll-Ski-Team
Es stand schon vor einigen Wochen fest, dass Tim das Team „D“ für die JWM in Ottepää/ Estland, bestehend aus 12 Nachwuchs-Biathleten/-innen (7 Mädels, 5 Buben) verstärken wird; offiziell erfolgte die Nominierung jedoch erst vorletzte Woche. Gleich darauf fand sich dann auch die komplette JWM-Mannschaft zum abschließenden Vorbereitungslehrgang in Mittenwald/ Kaltenbrunn ein. Einquartiert im Hotel & Gasthof Barmsee erfolgte der letzte Schliff vom DSV-Trainerteam, unter der Leitung von Ilmar Heinicke.
Am Samstag, 24.02.2018 schellte nach einer kurzen Nacht um 04.30 Uhr der Wecker. Aufstehen und fertigmachen für die Mission „JWM“. Jetzt geht’s los – endlich. Ein schnelles Frühstück, Zimmer räumen und ab mit den DSV-Bussen zum Flughafen München. Gepäckaufgabe, noch schnell ein Foto für www.biathlon-nachwuchs.de, dann Boardingtime und 09:10 Uhr Abflug mit Flug LO 8166 (CRJ9) nach Tallinn/ Estland, gelegen ca. 80 km exakt südlich der finnischen Hauptstadt Helsinki, lediglich getrennt durch den finnischen Meerbusen. Ankunft 12:30 Uhr bei -10°C. Gepäckaufnahme, Zoll und anschließend Fahrt mit einem extra eingerichteten Shuttle-Service ins zweieinhalb Stunden in südlicher Richtung gelegene Otepää, ca. 50 km westlich der Grenze zu Russland. Ankommen, auspacken, Hotel beziehen, Abendessen, Besprechung, usw. (das Übliche eben) – das war dann der Reisetag.
Am 25. Februar wird erst einmal trainiert: Strecke und Schießstand anschauen ist von besonderer Bedeutung. Abends finden dann die Eröffnungsfeierlichkeiten der JWM statt.
Vom 26. Februar bis 04. März 2018 wird’s dann richtig ernst.
Tim geht voraussichtlich am
Dienstag, den 27.02. im Einzel (aufgrund der Kälte wird zuerst der Staffelwettbewerb stattfinden),
Donnerstag, den 01.03. in der Staffel (nun geplant: Einzel),
Samstag, den 03.03. im Sprint und
Sonntag, den 04.03. in der Verfolgung
bei vorausgesagten Temperaturen um die -15° C, jeweils nachmittags an den Start.
Jetzt geht es also erst so richtig los, das Highlight der Saison 2017/18, die JWM. Tim zum bisherigen Saisonverlauf: „Am Ende zählen nur deine Ergebnisse in der laufenden Saison. Nur daran wirst du gemessen. Alles was du in den Jahren zuvor erreicht hast, ist Geschichte und wird eigentlich nicht mehr für Auswahlentscheidungen für ein solches Event herangezogen. Es zählt nur das Jetzt. Nur mit deinen aktuellen, guten Platzierungen kannst du „punkten“ und auf dich aufmerksam machen; kontinuierlich, möglichst auf höchstem Niveau und am besten in der höchsten Wettkampfklasse, dem IBU-Junior-Cup. Du musst gesund sein, möglichst über den gesamten Saisonverlauf, so dass du dich zeigen kannst in den Wettkämpfen. Das ist nicht immer leicht. Schnell fängt man sich mal ´ne Erkältung ein, aber dann geht eben nichts mehr. Es ist ein echt pickelhartes Geschäft, das kaum Ausrutscher erlaubt. Denn wenn du patzt, steht der nächste schon bereit und will deinen Platz einnehmen…. Jetzt bin ich dabei, freue mich tierisch über meine gezeigten Leistungen in der bisherigen Saison und bin über meine Nominierung überglücklich.“
Tim ist gut drauf und freut sich dabei zu sein. Zwischenziel 1 der Saison 2017/18 auf jeden Fall schon einmal erreicht. Von Nervosität keine Spur. Er gibt sich optimistisch und zuversichtlich; er ist heiß auf die Wettkämpfe und ist bereit für Großes. Gute Platzierungen, wie im IBU-Junior-Cup hat er sich als Zwischenziel 2 gesteckt. Bescheiden eben, aber tief innerlich klar fokussiert auf die Medaillenränge. Logisch, alles andere wäre auch von der Einstellung völlig deplatziert. Gut so!
Wir alle drücken Tim, aber auch dem gesamten Team „D“ ganz fest die Daumen und wir wünschen euch das notwendige Quäntchen Glück, was einfach dazu gehört, um Großes zu erreichen. Vielleicht geht ja was, vielleicht – wenn alles zusammen kommt – auch richtig viel und ganz weit nach vorne?!
Tim, bleib gesund bei dieser sibirischen Kälte und gib dein Bestes!
Noch mehr Infos unter:
www.biathlon-nachwuchs.de